Newsletter-Timing: Wann ist die beste Zeit für den Newsletterversand?

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20. August 2026

Laut dem „Inxmail E-Mail-Marketing-Benchmark 2026“ (Basis: 4 Milliarden E-Mails aus dem DACH-Raum) wurde 2025 im Schnitt nur jeder vierte Newsletter geöffnet – Öffnungsrate: 24,1 Prozent. Der Versandzeitpunkt ist eine der wenigen Stellschrauben, an denen Sie drehen können, um die Performance zu verbessern, ohne Inhalte oder Design anzufassen.

Klingt einfach, ist es aber nicht. Denn den perfekten Zeitpunkt gibt es nicht. Welcher Versandzeitpunkt für Sie der richtige ist, hängt von Ihrer Zielgruppe, Ihrer Branche und Ihrem konkreten Newsletter-Ziel ab. In diesem Artikel erfahren Sie, was aktuelle Studien zum Newsletter-Timing sagen, welche fünf Fragen Ihnen beim Ermitteln des richtigen Versandzeitpunkts helfen und wie Sie Ihren persönlichen Bestwert durch Testen ermitteln.


🥜 In a nutshell: Das Wichtigste in Kürze

Wann Sie Ihren Newsletter versenden, entscheidet mit darüber, wie viele Menschen ihn überhaupt öffnen. Das Wichtigste auf einen Blick:

  • ✔️ Die ersten Stunden nach dem Versand sind entscheidend, danach sinkt die Öffnungswahrscheinlichkeit rapide.
  • ✔️ B2B-Newsletter performen samstags und freitags am stärksten; unter der Woche liefern Donnerstag und Freitag die besten Klickraten.
  • ✔️ B2C-Newsletter erzielen montags die höchsten Öffnungsraten – und überraschend stark zwischen 3 und 6 Uhr morgens.
  • ✔️ Kein universeller Bestwert: Zielgruppe, Branche und Newsletter-Ziel bestimmen den idealen Versandzeitpunkt.
  • ✔️ Testen schlägt raten: A/B-Tests und Ihre rapidmail Statistik zeigen, was für Ihre Kontakte wirklich funktioniert.

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1. Zustellbarkeit geht vor: Die Grundvoraussetzung fürs Timing

Der perfekte Versandzeitpunkt nützt wenig, wenn Ihr Newsletter gar nicht im Posteingang ankommt. Bevor Sie mit dem Timing experimentieren, sollte deshalb die Zustellbarkeit stimmen. Sie ist Grundvoraussetzung, kein Bonus.

Die Zahlen zeigen, wie groß die Lücke oft ist: Laut den E-Mail-Marketing Benchmarks 2025 von absolit Dr. Schwarz Consulting (in Zusammenarbeit mit dem DDV) hat nur jedes achte Unternehmen (13 %) eine technisch vollständig abgesicherte Versanddomain mit korrekt konfiguriertem DKIM, aktivem SPF und aktivem DMARC inklusive vollständigem Alignment. Über die Hälfte (54 %) erfüllt nicht einmal alle grundlegenden Hygienefaktoren für eine gute Zustellbarkeit, etwa einen vorbildlichen Sender Score oder den Versand über einen dedizierten E-Mail-Service-Provider.

Auch die Domain Reputation entwickelt sich nicht bei allen positiv: Bei rund jedem fünften Unternehmen (19 %) hat sich der Sender Score im Jahresvergleich verschlechtert. Die Studie vermutet als einen möglichen Grund, dass grundlegende Hygienefaktoren wie Listenpflege oder Engagement-Analysen nicht ausreichend berücksichtigt werden.

Wie rapidmail selbst für eine hohe Zustellbarkeit sorgt, zeigt die rapidmail Seite zur Zustellbarkeit.

Woran es hängt:

  • Saubere Empfängerlisten: Double-Opt-in statt gekaufter Adressen
  • Korrekt eingerichtetes DKIM, SPF und DMARC
  • Eine gute Versandreputation Ihrer IP-Adressen

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2. Warum beeinflusst der Versandzeitpunkt die Öffnungsrate so stark?

Die ersten Stunden direkt nach dem Versand Ihres Newsletters sind die entscheidenden: Hier zeigt sich, wie viele Empfänger:innen ihn öffnen, lesen und auf den Call-to-Action-Button klicken.

Später rutscht der Newsletter bei denjenigen, die ihn noch nicht geöffnet haben, durch neu eintreffende Mails im Posteingang immer weiter nach unten. Die Wahrscheinlichkeit, dass er dann noch Aufmerksamkeit weckt, sinkt mit jeder Stunde.

Öffnungen und Klicks eines Newsletters in den ersten 24 Stunden nach dem Versand
Beispiel aus der rapidmail Newsletter-Statistik: Nach den ersten Stunden nach dem Versand lässt die Empfängeraktivität deutlich nach

Wie überall bestätigen auch hier Ausnahmen die Regel: Einige Abonnent:innen öffnen den Newsletter erst am nächsten Tag oder sogar erst in der darauffolgenden Woche. Aber abgesehen von solchen Einzelfällen gilt: Ein Großteil der Empfängeraktivität findet in den ersten Stunden nach dem Versand statt. Wählen Sie also einen Moment, in dem Ihre Empfänger:innen die Zeit haben, Ihrem Newsletter genügend Aufmerksamkeit zu schenken. Nur dann ist es möglich, dass Ihre Kontakte nach der Öffnung mit dem Newsletter interagieren und durch einen Linkklick auf Ihre Website oder in Ihren Onlineshop weitergeleitet werden (und dort hoffentlich zu Käufer:innen werden oder eine Leistung anfragen).


3. Was sagen aktuelle Studien zum besten Versandzeitpunkt?

Ein Blick auf aktuelle Studiendaten aus dem deutschsprachigen Raum liefert hilfreiche Orientierungswerte, auch wenn kein Benchmark Ihre eigene Zielgruppe kennt.

Der beliebteste Versandtag ist nicht immer der wirksamste

Donnerstag ist laut Inxmail Benchmark 2026 der am häufigsten genutzte Versandtag im B2B: 22,7 % aller B2B-Mailings gehen donnerstags raus. Die Öffnungsrate liegt an diesem Tag bei 23,1 % und ist damit solide, aber nicht spitze. Freitag und Samstag erzielen im B2B höhere Öffnungsraten (23,5 % bzw. 25,2 %), obwohl nur ein Bruchteil aller Versender an diesen Tagen aktiv ist. Das kann ein Hinweis darauf sein, dass antizyklische Versandzeiten weniger Konkurrenz im Posteingang bedeuten.

Im B2C liegt der stärkste Tag zu Wochenbeginn

Im B2C-Bereich erzielen Mailings montags mit 26,9 % die höchsten Öffnungsraten (Inxmail Benchmark 2026). Donnerstag dagegen ist im B2C der schwächste Werktag, trotz des hohen Versandvolumens. Das zeigt, dass ein hohes Versandvolumen an einem Wochentag nicht automatisch mit einer hohen Öffnungsrate einhergeht.

Überraschender Befund: Frühe Morgenstunden performen stark

Der Inxmail E-Mail-Marketing-Benchmark 2026 (Basis: 4 Milliarden E-Mails aus dem DACH-Raum) zeigt: Mailings zwischen 3 und 6 Uhr morgens erzielen mit 41,2 % (gesamt) die höchsten Öffnungsraten aller Zeitfenster – bei B2C sogar 42,5 %. Eine mögliche Erklärung ist das geringe Versandvolumen in diesem Zeitfenster; einen kausalen Zusammenhang weist der Benchmark jedoch nicht nach. Ob das für Ihre Zielgruppe funktioniert, lässt sich nur durch eigene Tests herausfinden.

Die wichtigste Erkenntnis aus allen Studien

Studien zeigen Trends, keine Garantien. Denn Ihre Abonnent:innen sind keine Durchschnittswerte. Welcher Wochentag und welche Uhrzeit für Ihren konkreten Newsletter am besten funktionieren, lässt sich am Ende nur aus Ihrer eigenen Statistik ableiten. Wie Sie diese ermitteln, lesen Sie in Kapitel 9.


4. Branchenspezifische Unterschiede: Wo Newsletter am besten performen

Wie stark sich Branchen beim Newsletter-Erfolg unterscheiden, zeigt der Inxmail E-Mail-Marketing-Benchmark 2026 deutlich. Ein Auszug aus dem Branchenvergleich (Öffnungs- und Klickrate):

Branche / Zielgruppe Öffnungsrate Klickrate
Tourismus 51,2 % 15,2 %
Kultur 42,9 % 17,3 %
Elektronik 35,1 % 5,4 %
B2C 24,7 % 3,4 %
Gesamt (DACH-Durchschnitt) 24,1 % 3,3 %
B2B 22,8 % 3,2 %
Mode 19,6 % 3,8 %
Dienstleistungen 18,8 % 3,3 %
Freizeit 17,4 % 1,5 %

Diese Werte aus der Inxmail E-Mail-Marketing-Benchmark 2026 sind ein guter Ausgangspunkt für den ersten Test, ersetzen aber nicht die eigene Auswertung. Zielgruppe und Kontaktverhalten unterscheiden sich auch innerhalb einer Branche.


5. Zyklischer vs. antizyklischer Versand: Mit oder gegen den Strom schwimmen?

Beim zyklischen Versand schicken Sie Ihren Newsletter zu den Zeiten raus, in denen ohnehin die meisten Mailings verschickt werden, zum Beispiel werktags vormittags. Vorteil: Ihre Kontakte erwarten die Mail zu dieser Zeit. Nachteil: Der Posteingang ist überfüllt, die Konkurrenz um Aufmerksamkeit groß.

Beim antizyklischen Versand weichen Sie bewusst davon ab. Da laut Inxmail Benchmark 2026 rund 70 % aller Mailings branchenübergreifend zwischen 6 und 15 Uhr rausgehen, kann sich eine gezielte Abweichung lohnen, etwa in das Zeitfenster 15–18 Uhr oder auf den Samstag, an dem nur 2 % der B2B-Mailings verschickt werden, aber die höchste Öffnungsrate der Woche erreicht wird. Der Anteil der B2B-Mailings, die vor den regulären Arbeitszeiten (vor 7 Uhr) versendet werden, ist laut absolit von 19 % (2023) über 24 % (2024) auf 26 % (2025) gestiegen. Ein möglicher Grund könnte der Wunsch nach weniger Konkurrenz im Posteingang sein; belegt wird diese Motivation durch die Studie jedoch nicht.

Welche Strategie besser passt, lässt sich nicht pauschal sagen. Testen Sie deshalb sowohl zyklische als auch antizyklische Versandzeitpunkte und vergleichen Sie die Ergebnisse. Der Blick auf die Versandzeiten Ihrer Mitbewerber in Frage 5 von Kapitel 6 kann zusätzliche Anhaltspunkte für geeignete Testzeitpunkte liefern.


6. Wann ist die beste Zeit für Ihren Newsletter? Diese 5 Fragen helfen weiter

Um herauszufinden, wann die beste Zeit für Ihren Newsletter ist, sollten Sie im ersten Schritt versuchen, Ihre Empfänger:innen besser kennenzulernen. Wann der perfekte Wochentag und die optimale Uhrzeit sind, hängt stark von der jeweiligen Zielgruppe ab. Deshalb lässt sich auch keine einheitliche Uhrzeit nennen, die für Ihre gesamte Empfängerliste gilt. Diese fünf Fragen helfen weiter:

Frage 1: B2B oder B2C – wen sprechen Sie an?

Ob Sie Geschäftskund:innen oder private Verbraucher:innen ansprechen, ist einer der wichtigsten Anhaltspunkte für das Newsletter-Timing. B2B- und B2C-Kontakte unterscheiden sich häufig darin, wann sie ihre E-Mails lesen und Zeit für eine Reaktion haben. Darüber hinaus helfen Merkmale wie Alter, Beruf, Position, Wohnort oder Kaufverhalten dabei, den Versand noch genauer auf einzelne Segmente abzustimmen. Teilen Sie Ihre Kontakte am besten je nach Erreichbarkeit in verschiedene Zielgruppen ein und versenden Sie segmentiert zu unterschiedlichen Zeitpunkten.

Das gilt besonders, wenn Sie Kontakte aus verschiedenen Zeitzonen anschreiben: Ein Versand um 10 Uhr mitteleuropäischer Zeit landet bei Abonnent:innen aus den USA mitten in der Nacht im Postfach.

B2B-Newsletter-Versand: Die besten Zeiten im Überblick

Wochentag Geeignet für B2B? Erklärung
Montag Eher nein Am Montagmorgen konkurrieren Newsletter häufig mit vielen ungelesenen E-Mails sowie dem Start in die Arbeitswoche. Ob der Montag für Ihre Zielgruppe ungeeignet ist, sollten Sie deshalb anhand eigener Daten prüfen.
Dienstag bis Donnerstag Ja – testen ✅ Unter der Woche bewegt sich die B2B-Öffnungsrate zwischen 22,2 % (Dienstag) und 23,1 % (Donnerstag). Innerhalb dieses Zeitraums erzielt Donnerstag mit 3,5 % die höchste Klickrate (Inxmail Benchmark 2026). Als Testempfehlung eignen sich die Fenster 10–11 Uhr und 15–18 Uhr; auch ein leicht versetzter Versand, zum Beispiel 10:22 Uhr oder 15:07 Uhr, lässt sich gut testen.
Freitag Ja – testen ✅ Freitag ist im B2B stärker als sein Ruf: Mit 23,5 % Öffnungsrate und 3,4 % Klickrate zählt er zu den besseren Werktagen und eignet sich daher ebenfalls als Testtag.
Samstag Testempfehlung Samstag erzielt mit 25,2 % die höchste B2B-Öffnungsrate der Woche, bei nur 2 % Versandanteil (Inxmail Benchmark 2026). Daher eignet er sich als gezielter Testtag, nicht als pauschaler Standardtag.

👀 Schon gesehen? E-Mail-Marketing für B2B-Unternehmen

Wie Sie in 6 Schritten den perfekten Plan für Ihr B2B-E-Mail-Marketing aufstellen, zeigt unsere Content-Managerin Wiebke im Video. Film ab!

Video-Transkript öffnen

Kapitel 1: Intro

Sie wollen Entscheidungsträgerinnen in Unternehmen gezielt ansprechen? Dann sind Sie im B2B E-Mail-Marketing genau richtig! Über diesen Kanal erreichen Sie die richtigen Ansprechpartner ohne hohe Streuverluste und begleiten sie durch den gesamten Kundenlebenszyklus. Zudem ist E-Mail-Marketing kostengünstiger und zeitsparender als Messen oder Printwerbung.

Hallo, ich bin Wiebke und ich möchte Ihnen heute zeigen, wie Sie sich die perfekte E-Mail-Marketing-Strategie für Ihr B2B-Unternehmen zurechtlegen. Dazu gehören eine gründliche Zielsetzung und Zielgruppendefinition, der Aufbau des Mail-Verteilers, die Planung der Inhalte, das passende Design, das richtige Timing und natürlich die Analyse Ihrer Ergebnisse. Also, los geht’s!

Kapitel 2: Was ist B2B-E-Mail-Marketing?

Im E-Mail-Marketing werden E-Mails in Form von Newslettern, automatisierten E-Mails oder Transaktionsmails an Kontakte geschickt, die vorher dem Erhalt der Mails zugestimmt haben – sowohl im B2C- als auch im B2B-Bereich. Der Unterschied liegt in der Art der Kontakte bzw. der Zielgruppe.

Im B2B E-Mail-Marketing senden Sie kommerzielle Mails an Geschäftskontakte. Im Gegensatz dazu richten Sie sich im B2C-Bereich an private Endverbraucher. Während im B2C-Bereich emotionale und unterhaltsame Inhalte punkten, sind es im B2B vor allem rationale Argumente, die die Kaufentscheidungen beeinflussen. Das bedeutet jedoch nicht, dass es hier stocksteif und langweilig sein muss – auch im B2B-Bereich schätzen Menschen einen sympathischen und humorvollen Ton.

Wichtig zu beachten ist, dass Sie häufig geschultes Fachpersonal mit hohen Ansprüchen und festen Budgetvorgaben vor sich haben. Spontankäufe sind selten, und Entscheidungsprozesse dauern oft lange. Genau hier bietet sich E-Mail-Marketing an, um langfristige persönliche Beziehungen aufzubauen. Regelmäßige Informationen über Funktionen, Preismodelle und Angebote helfen, potenzielle Kunden zu überzeugen.

Kapitel 3: Schritt 1: Ziele für Ihr B2B-E-Mail-Marketing definieren

Bevor es richtig losgeht, sollten Sie sich überlegen, welche übergeordneten Ziele Sie erreichen möchten. Das erleichtert später die Auswahl der passenden Maßnahmen.

E-Mail-Marketing im B2B kann Ihnen helfen, zwischenmenschliche Beziehungen herzustellen und zu intensivieren, neue Geschäftskunden zu gewinnen und langfristig zu binden, Interesse für Ihre Produkte und Dienstleistungen zu wecken, Leads zu generieren, Ihren Umsatz zu steigern und Kunden zu informieren und auf dem Laufenden zu halten.

Setzen Sie sich konkrete Ziele, um zu erkennen, welche Maßnahmen nötig sind. Wenn ein Reinigungsunternehmen beispielsweise monatlich zehn neue Kunden gewinnen möchte, sollten die Newsletter den Service attraktiv darstellen und erklären, warum er besonders relevant ist. Möchte das Unternehmen den Umsatz durch Bestandskunden steigern, sollten die E-Mails zusätzliche Angebote und Beratungsgespräche bewerben.

Kapitel 4: Schritt 2: Die Zielgruppe festlegen

Die Zielgruppendefinition ist im B2B-Bereich besonders wichtig, da die Zielgruppe meist kleiner ist als im B2C-Bereich. Geschultes Fachpersonal mit engen Anforderungen und festen Budgets zu überzeugen, kann eine Herausforderung sein – mit einer gründlichen Analyse jedoch machbar.

Stellen Sie sich folgende Fragen:

An wen richtet sich unser Produkt oder unsere Dienstleistung? Für welche Branchen ist unser Angebot relevant? Wie groß sind die Unternehmen, für die unser Angebot infrage kommt? Welche Personen entscheiden in diesen Firmen? Welche Merkmale zeichnen diese Entscheidungsträger aus? Welche Herausforderungen haben sie im Arbeitsalltag?

Hierbei kann es hilfreich sein, mit Ihrem Vertriebsteam oder Kundenservice zu sprechen. Personas sind fiktive Vertreter der Zielgruppe mit typischen Eigenschaften. Sie helfen, sich besser in die Bedürfnisse und Entscheidungsprozesse der potenziellen Kunden hineinzuversetzen.

Kapitel 5: Schritt 3: Leads generieren & die Empfängerliste pflegen

Da die Zielgruppe im B2B kleiner ist, ist es besonders wichtig, hochwertige Kontakte zu sammeln. Diese sollten in Entscheidungsprozesse involviert sein oder am Informationsfluss im Unternehmen teilnehmen.

Die Basis dafür ist ein einladendes Anmeldeformular auf Ihrer Website. Sie können Anreize bieten, um die Anmeldung attraktiver zu machen, beispielsweise Rabatte, kostenlose Webinare oder E-Books. Kaufen Sie jedoch keine Kontaktlisten und nehmen Sie keine Bestandskunden ohne Einwilligung in den Verteiler auf.

Das Double-Opt-in-Verfahren stellt sicher, dass nur Personen, die sich aktiv anmelden, Ihre E-Mails erhalten. Interessierte müssen ihre Anmeldung durch einen Bestätigungslink in einer E-Mail verifizieren, bevor sie in den Verteiler aufgenommen werden.

Kapitel 6: Schritt 4: Relevanten Content für B2B-E-Mails planen

Ansprechende Inhalte, die einen Mehrwert bieten, können potenzielle Geschäftskunden langfristig überzeugen. Überlegen Sie, welche Inhalte Ihre Kontakte gerne konsumieren, um ihre Neugier zu wecken und Vertrauen aufzubauen.

Mögliche Themen für B2B-Newsletter sind Produktvorstellungen (neue Produkte oder Services vorstellen), Branchennews (aktuelle Entwicklungen und relevante Informationen teilen), Anwendungsfälle (praxisnahe Use Cases zur Nutzung der Produkte), Erfahrungsberichte (Kundenmeinungen und Case Studies nutzen), Sonderangebote (individuelle Rabatte und Aktionen anbieten) un Studien und Reports (relevante Statistiken und Expertenmeinungen einbinden).

Erstellen Sie einen Versandplan, um Inhalte strukturiert und regelmäßig zu versenden.

Kapitel 7: Schritt 5: Das richtige Timing im B2B-E-Mail-Marketing finden

Orientieren Sie Ihre Versandzeitpunkte am Arbeitstag Ihrer Kontakte. E-Mails werden in der Regel zwischen 8 und 17 Uhr gelesen – testen Sie, welche Uhrzeit am besten funktioniert. Zudem ist die Versandfrequenz entscheidend. Versenden Sie nur dann E-Mails, wenn Sie relevante Inhalte haben. Ein monatlicher oder anlassbezogener Versand ist oft eine gute Wahl.

Mit einer guten Planung vermeiden Sie, Ihre Empfänger:innen mit zu häufigen E-Mails zu überfordern. Nutzen Sie Automatisierungstools, um den Versand effizient zu verwalten.

Kapitel 8: Schritt 6: Erfolge auswerten und optimieren

Um Ihr B2B-E-Mail-Marketing zu optimieren, sollten Sie wichtige Kennzahlen im Blick behalten:

Die Zustellrate, also wie viele E-Mails tatsächlich ankommen.

Die Öffnungsrate, also wie viele Empfänger die E-Mail öffnen.

Die Klickrate, also wie viele Empfänger auf Links oder Call-to-Actions klicken.

Und die Abmelderate, also wie viele Empfänger sich vom Newsletter abmelden.

Mit diesen KPIs können Sie Ihre Strategie kontinuierlich anpassen und verbessern.

Kapitel 9: Fazit: Mit E-Mail-Marketing im B2B ruckzuck Ziele erreichen

Sie sehen: Es braucht nur sechs einfache Schritte, um mit B2B-E-Mail-Marketing erfolgreich durchzustarten. Nun liegt es an Ihnen, Ihre erste Kampagne zu planen und zu testen. Bei rapidmail können Sie Ihren ersten Versand an bis zu 2.000 Kontakte kostenlos ausprobieren.

Viel Erfolg mit Ihrem B2B-E-Mail-Marketing! Ich freue mich auf Ihre Fragen und Kommentare – bis zum nächsten Mal!

B2C-Newsletter: Wenn der Feierabend und das Wochenende zählen

Laut Inxmail Benchmark 2026 erzielen B2C-Mailings montags die höchsten Öffnungsraten (26,9 %). Sonntagsversand dagegen schneidet mit 21,8 % am schwächsten ab – der verbreitete Tipp, B2C-Newsletter am Wochenende zu versenden, ist also differenziert zu betrachten. Trotzdem wächst der Versand am Wochenende weiter: Laut absolit stieg der Anteil der B2C-Mailings, die am Wochenende versendet werden, von 17 % (2023) über 21 % (2024) auf 24 % (2025). Besonders auffällig: Das Zeitfenster von 3 bis 6 Uhr morgens erreicht im B2C eine Öffnungsrate von 42,5 %, allerdings bei sehr geringem Versandvolumen. Das auffällige Zeitfenster kann unabhängig von der Geräteaffinität als Testzeitpunkt geprüft werden.

In den Sommermonaten kann ein Versand unter der Woche nach Feierabend eine sinnvolle Testidee sein, wenn das Wetter draußen lockt und das Wochenende für Ausflüge genutzt wird.

Frage 2: Welche Interessen und Gewohnheiten haben Ihre Kontakte?

Je nach Branche haben Sie Ihren Empfänger:innen in rapidmail vielleicht schon Stichworte zugeordnet, die deren Interessen oder Kaufverhalten beschreiben. Diese können Sie beim Versand gezielt nutzen, um den Newsletter an unterschiedliche Profile zu verschiedenen Zeitpunkten zu senden.

Kaufen bestimmte Empfänger:innen regelmäßig nachts in Ihrem Onlineshop ein? Dann testen Sie, wie Ihr Newsletter zu später Stunde bei diesen Nachteulen ankommt.

Wenn Sie eine Buchhandlung betreiben, können Sie Ihre Abonnent:innen nach Lieblingsgenre gruppieren. Startet die Grillsaison nächste Woche mit den ersten 20 °C? Versenden Sie bis spätestens Montag einen Newsletter an alle Rezeptbuch-Käufer:innen – damit noch genug Zeit bleibt, das richtige Buch zu bestellen, ein Rezept auszusuchen und die Einkäufe zu erledigen.

Oder wissen Sie als Vereinsvorstand, dass sich Ihre Mitglieder jeden Monat zum Stammtisch treffen? Dann sorgt ein Vereinsnewsletter am Tag davor für frischen Gesprächsstoff beim Treffen.

👀 Testidee:

Je nach Angebot könnte sogar das Wetter das Nutzungsverhalten beeinflussen. Testen Sie beispielsweise, ob Ihre Kampagnen an regnerischen und sonnigen Tagen unterschiedlich performen. 🌦️

Frage 3: Wann verzeichnet Ihre Website üblicherweise die meiste Aktivität?

Um die beste Zeit zum Versenden Ihres Newsletters herauszufinden, sollten Sie außerdem einen Blick auf die User-Aktivität auf Ihrer Website bzw. in Ihrem Onlineshop werfen.

Dazu können Sie ein Tracking-Tool wie z. B. Google Analytics nutzen: In der neuesten Version des Tracking-Tools (Google Analytics 4) können Sie sich links in der Sidebar unter „Berichte“ unter den Reitern „Lebenszyklus” und anschließend „Engagement“ einen detaillierten Bericht unter „Zusammenfassung des Engagements“ anzeigen lassen.

Mit einem Klick auf das Statistiken-Icon öffnet sich rechts eine Sidebar, in der Sie sich einen detaillierten Überblick über die Aktivitäten Ihrer Website-Besucher:innen verschaffen können.

Google Analytics 4: Engagement-Übersicht zur Analyse der Website-Aktivität
In Ihrem Engagement-Dashboard bei Google Analytics 4 können Sie sich einen Überblick über Ihre Engagement-Statistiken verschaffen.

Die Ergebnisse, die dieser Bericht für einen gewählten längeren Zeitraum bietet, geben Aufschluss darüber, an welchem Wochentag Ihre Zielgruppe am besten erreichbar ist. Daran können Sie sich auch für den Versand Ihres Newsletters orientieren. Verzeichnet Ihre Website beispielsweise mittwochs über mehrere Monate hinweg besonders viel relevante Aktivität, kann dieser Wochentag ein sinnvoller Kandidat für einen Versandtest sein. Ob sich das Nutzungsverhalten tatsächlich auf Ihren Newsletter übertragen lässt, zeigt anschließend der Vergleich Ihrer E-Mail-Kennzahlen.

Beispielübersicht der Top-Wochentage nach Nutzeranzahl in Google Analytics 4
Über die rechte Sidebar unter „Allgemeine Leistung“ können Sie identifizieren, an welchem Wochentag Ihre Nutzer:innen am aktivsten sind.

Natürlich ist es auch hier wichtig, verschiedene Spitzenzeiten der Websiteaktivität selbst zu ermitteln und diese als unterschiedliche Versandzeitpunkte für Ihren Newsletter zu testen. Indem Sie einen Teil Ihrer Empfänger:innen vormittags und den anderen Teil am gleichen Tag nachmittags anschreiben, können Sie zum Beispiel herausbekommen, zu welcher Tageszeit Ihre Abonnent:innen aktiver sind und Ihren Newsletter öffnen.

Frage 4: Was ist das Ziel Ihres Newsletters?

Das Ziel des Newsletters beeinflusst den optimalen Versandzeitpunkt direkt:

  • Teures Produkt bewerben? Ein Versand zu Monatsbeginn kann sich lohnen, wenn Ihre Zielgruppe dann typischerweise über mehr Budget verfügt – das lässt sich gut testen.

  • Zu einer Veranstaltung einladen? Weder zu früh (wird vergessen) noch zu kurzfristig (Termin bereits verplant). Ein Vorlauf von 1–2 Wochen hat sich oft bewährt, je nach Aufwand für die Teilnahme.

  • Aktionsrabatt kommunizieren? Der Versand von Gutscheincodes & Co. muss zeitlich zum Aktionszeitraum passen und Abonnent:innen genug Reaktionszeit lassen.

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Frage 5: Wann versenden Ihre Mitbewerber ihre Newsletter?

Bestimmt haben Sie sich schon längst zum Newsletter Ihrer Mitbewerber angemeldet, um immer auf dem neuesten Stand zu bleiben. Achten Sie dabei unbedingt darauf, zu welchen Zeiten die Konkurrenz ihre Mailings verschickt.

Versenden Ihre zwei wichtigsten Mitbewerber den Newsletter immer am selben Wochentag? Dann lohnt es sich, aus der Reihe zu tanzen! Wer zeitlich versetzt zur Konkurrenz verschickt, reduziert möglicherweise die direkte Konkurrenz um Aufmerksamkeit im Posteingang. Ein früherer Versand kann zudem sinnvoll sein, wenn Aktualität für die Botschaft entscheidend ist.


7. Wie beeinflusst die mobile Nutzung den Versandzeitpunkt?

Wann jemand seinen Newsletter öffnet, hängt heute stark davon ab, mit welchem Gerät er das tut. Es liegt nahe, dass sich bevorzugte Öffnungszeiten je nach Nutzungssituation und Gerät unterscheiden können; die hier herangezogenen Benchmarks weisen dafür jedoch keine gerätespezifischen Öffnungszeiten aus.

Je nach Zielgruppe kann die Smartphone-Nutzung auch außerhalb klassischer Bürozeiten eine wichtige Rolle spielen. Für die Testplanung bedeutet das:

  • Bei B2B-Kontakten, die pendeln, können frühe Versandzeiten rund um den Arbeitsbeginn getestet werden. Das ist eine zielgruppenbezogene Testidee und nicht mit dem absolit-Trend zu B2B-Versänden vor 7 Uhr gleichzusetzen.
  • Bei B2C-Abonnent:innen, die tagsüber arbeiten, können Abendzeiten sowie ausgewählte Wochenendzeitfenster in die Testplanung einfließen. Dabei sollte der Sonntag nicht pauschal bevorzugt werden: Im Inxmail Benchmark 2026 weist er mit 21,8 % die niedrigste B2C-Öffnungsrate auf.

Ein wichtiger Hinweis zur Messung: Die Apple Mail Privacy Protection (MPP), aktiv seit September 2021, verfälscht Öffnungsraten für Apple-Mail-Nutzer:innen spürbar nach oben. Der Inxmail Benchmark zeigt seit der Einführung deutliche Verschiebungen im Trend der Öffnungsraten – besonders relevant im B2C-Bereich. Was das für die Erfolgsmessung bedeutet: Die Klickrate ist aussagekräftiger als die reine Öffnungsrate, wenn Sie Versandzeitpunkte miteinander vergleichen. Mehr dazu im rapidmail Guide: Newsletter auswerten und optimieren.

💡 rapidtipp:

Prüfen Sie in Ihrer rapidmail Statistik, über welche Geräte Ihre Abonnent:innen Ihre Newsletter öffnen. Ist der Mobile-Anteil besonders hoch, testen Sie Versandzeitpunkte außerhalb klassischer Bürozeiten.


8. Wie oft sollte man einen Newsletter versenden?

Wann Sie versenden, hängt immer auch damit zusammen, wie oft Sie versenden. Timing und Frequenz sind zwei Seiten derselben Medaille.

Laut dem Inxmail E-Mail-Marketing-Benchmark 2026 lag die mittlere Versandfrequenz (Median) im DACH-Raum 2025 bei 4 Mailings pro Monat insgesamt – im B2B bei 3, im B2C bei 7 Mailings monatlich.

Aber: Eine pauschale Antwort gibt es auch hier nicht. Eine zu hohe Versandfrequenz kann Abmeldungen begünstigen; bei einer sehr niedrigen Frequenz ist Ihre Marke dagegen seltener präsent. Die richtige Frequenz hängt von Ihren Inhalten, Ihrer Zielgruppe und Ihren Ressourcen ab.

Als grobe Orientierung gilt:

  • Einmal pro Monat: Einstiegsfrequenz für neue Versender:innen, geringes Abmelderisiko
  • Zweimal pro Monat: Solider Rhythmus für die meisten KMU und Vereine
  • Einmal pro Woche: Nur sinnvoll, wenn Sie regelmäßig hochrelevante Inhalte haben
  • Häufiger: Sonderfälle – z. B. Medien, tagesaktuelle Branchen oder spezielle Automationen

Alles, was Sie zu diesem Thema wissen müssen, lesen Sie in unserem Artikel: Ideale Newsletter-Frequenz – Wie oft versenden?


9. Newsletter-Timing testen: So finden Sie Ihren persönlichen Bestwert

Studien und Faustregeln geben einen guten Startpunkt, wann Sie Ihr Mailing versenden sollten. Den besten Versandzeitpunkt für Ihren Newsletter kennt am Ende nur Ihre eigene Statistik.

Schritt 1: A/B-Test aufsetzen

Der direkteste Weg ist ein A/B-Test mit dem Versandzeitpunkt als Testvariable: Gleicher Newsletter, gleicher Inhalt – zwei unterschiedliche Versandzeiten. Teilen Sie Ihre Empfängerliste beispielsweise zufällig in zwei vergleichbare Testgruppen auf. Gruppe A erhält denselben Newsletter um 10 Uhr, Gruppe B um 14 Uhr. Die Öffnungsrate (und besser noch: die Klickrate) zeigt danach, welches Zeitfenster besser funktioniert hat.

➡️ A/B-Tests mit rapidmail durchführen

Wichtig: Damit die Ergebnisse aussagekräftig sind, sollten die Testgruppen aus derselben Empfängerliste stammen und vergleichbar zusammengesetzt sein, sonst vergleichen Sie Äpfel mit Birnen.

Schritt 2: Statistik auswerten

Nach dem Versand sehen Sie in der rapidmail Newsletter-Statistik den genauen Aktivitätsverlauf: Wann wurde geöffnet? Wann wurde geklickt? Über welche Geräte? Diese Daten helfen Ihnen, den nächsten Versand noch präziser zu planen.

Denken Sie dabei an die Apple Mail Privacy Protection (MPP): Durch Apple Mail Privacy Protection können entfernte Inhalte bereits im Hintergrund geladen werden. Dadurch können Öffnungen erfasst werden, ohne dass eine tatsächliche Öffnung durch die Person nachweisbar ist, und die Öffnungsrate wird als Vergleichsgröße ungenauer. Verlassen Sie sich daher stärker auf die Klickrate als Vergleichsgröße. Mehr dazu im rapidmail Guide: Newsletter auswerten und optimieren.

Schritt 3: Über mehrere Monate testen

Ein einzelner Test kann durch Ausreißer verzerrt werden: ein Feiertag, ein ungewöhnlich schöner Sommertag oder eine Breaking-News, die alle Aufmerksamkeit bindet. Verlässliche Erkenntnisse entstehen erst, wenn Sie verschiedene Versandzeitpunkte über mehrere Monate vergleichen. Und auch dann gilt: testen, testen und noch einmal testen!

💡 rapidtipp:

Mit der Planungsfunktion von rapidmail legen Sie Datum und Uhrzeit im Voraus fest. Der Newsletter geht automatisch raus, auch wenn Sie gerade im Kundengespräch sind.


10. Lässt sich der Versand eines Newsletters für später planen?

Den perfekten Versandzeitpunkt haben Sie nun eingegrenzt. Aber sollen Sie dafür wirklich jedes Mal pünktlich am Computer sitzen? Natürlich nicht!

Genau für diesen Zweck gibt es in rapidmail eine praktische Planungsfunktion. Wenn Sie Ihren Newsletter fertiggestellt haben, legen Sie einfach fest, an welchem Tag und um wie viel Uhr er versendet werden soll. Das passiert dann automatisch und ganz ohne Login.

Mit der praktischen Planungsfunktion von rapidmail können Sie mit nur wenigen Klicks, planen wann Ihre Newsletter versendet werden.

Fazit: Den besten Versandzeitpunkt gibt es nicht von der Stange

Es lohnt sich, die fünf Fragen aus diesem Artikel vor dem Newsletterversand zu beantworten. Mit jeder Antwort kommen Sie dem richtigen Zeitpunkt einen Schritt näher.

Was die Daten zeigen: Im B2B erzielen Freitag und Samstag die höchsten Öffnungsraten, Donnerstag und Freitag die stärksten Klickraten, obwohl die meisten Versender auf Dienstag bis Donnerstag setzen. Im B2C ist Montag der stärkste Tag, Sonntag der schwächste. Und wer bereit ist, früh aufzustehen: Das Zeitfenster zwischen 3 und 6 Uhr morgens weist branchenübergreifend die höchsten Öffnungsraten auf, bei gleichzeitig sehr geringem Versandvolumen (Inxmail E-Mail-Marketing-Benchmark 2026, Basis: 4 Milliarden E-Mails aus dem DACH-Raum).

Und bevor Sie mit dem Timing experimentieren: Prüfen Sie zuerst Ihre Zustellbarkeit (Kapitel 1), sonst verpufft auch der optimal getimte Versand.

Das Geheimrezept bleibt dasselbe: testen, testen, testen. Wer regelmäßig verschiedene Versandzeitpunkte ausprobiert und danach die Newsletter-Statistiken auswertet, tastet sich Schritt für Schritt an den eigenen Bestwert heran.


FAQ: Newsletter-Versandzeitpunkt – Häufig gestellte Fragen

Was ist der beste Versandzeitpunkt für Newsletter?

Den einen optimalen Versandzeitpunkt gibt es nicht. Er hängt von Zielgruppe, Branche und Newsletter-Ziel ab.

Wann ist die beste Zeit, einen B2B-Newsletter zu versenden?

Unter der Woche liegen Donnerstag und Freitag vorn: Die B2B-Klickraten sind an diesen Tagen mit 3,5 % bzw. 3,4 % am höchsten (Inxmail Benchmark 2026). Wer wenig Konkurrenz im Posteingang möchte, testet den Samstagversand: Nur 2 % der B2B-Mailings gehen samstags raus – bei einer Öffnungsrate von 25,2 %. Montag und Freitagnachmittag sollten Sie im B2B weitgehend meiden.

Wann ist die beste Zeit, einen B2C-Newsletter zu versenden?

Im B2C erzielt Montag mit 26,9 % die höchste Öffnungsrate (Inxmail Benchmark 2026). Sonntag dagegen ist der schwächste Tag. Ein auffälliger Benchmark-Wert: Das Zeitfenster 3–6 Uhr morgens erreicht im B2C 42,5 % Öffnungsrate. Eine mögliche Erklärung ist das sehr geringe Versandvolumen in diesem Zeitfenster; einen kausalen Zusammenhang weist der Benchmark jedoch nicht nach. Ob das für Ihre Zielgruppe funktioniert, sollten Sie daher testen. Im Sommer kann ein Versand unter der Woche nach Feierabend sinnvoller sein.

Was bedeutet Newsletter-Timing?

Newsletter-Timing bezeichnet die bewusste Planung des Versandzeitpunkts – Wochentag und Uhrzeit – mit dem Ziel, Empfänger:innen zu dem Moment zu erreichen, in dem sie aktiv sind und die Aufmerksamkeit mitbringen. Gutes Timing kann Öffnungs- und Klickraten verbessern, ohne Inhalte oder Design zu verändern.

Wie finde ich den besten Versandzeitpunkt für meinen Newsletter?

Prüfen Sie zunächst Ihre Zustellbarkeit. Analysieren Sie dann Ihre Zielgruppe (B2B oder B2C?), prüfen Sie die Aktivitätsdaten Ihrer Website in Google Analytics und schauen Sie, wann Ihre Mitbewerber versenden. Starten Sie dann mit einem A/B-Test: gleicher Newsletter, zwei verschiedene Versandzeiten, gleiche Empfängerliste. Klickrate und Conversions sind dabei aussagekräftiger als die Öffnungsrate (Stichwort Apple MPP).

Kann ich den Newsletter-Versand bei rapidmail im Voraus planen?

Ja. Die rapidmail Planungsfunktion ermöglicht es, Datum und Uhrzeit des Versands nach der Fertigstellung festzulegen. Der Newsletter wird automatisch zum geplanten Zeitpunkt versendet.


Definitiv auch Ihre Aufmerksamkeit wert